Der Lauftipp

Geld sparen beim Amsterdam-Marathon - so geht's

Bei deutschen Läufern hat der Marathon in Amsterdam in den letzten Jahren immer mehr Zuspruch gefunden. Zu recht, denn der Rundkurs durch die Stadt der Grachten gehört zu den schnellsten und attraktivsten der Welt. Neben dem Marathon wird auch ein Halbmarathon sowie ein 10 km-Lauf angeboten. Der Start für den Marathon sowie das Ziel für alle Läufe ist im Olympiastadion.

Das Vergnügen, in Amsterdam zu laufen, ist allerdings nicht zum Schnäppchenpreis zu haben, wie man dem Ausschreibungsheft für internationale Läufer entnehmen kann:

Marathon: 55,- EUR     Bei Verwendung eines Leihchips zuzüglich
2,50 EUR/Marathon /
1,50 EUR/Halbmarathon + 10 km
Halbmarathon: 39,- EUR
10 km: 27,- EUR

Es geht aber durchaus günstiger, wie ein Blick in die niederländische Ausschreibung beweist:

Marathon: 45,- EUR*     Bei Verwendung eines Leihchips zuzüglich
2,50 EUR/Marathon /
1,50 EUR/Halbmarathon + 10 km
Halbmarathon: 18,- EUR*
10 km: 9,- EUR

* 40,-/15,- EUR für Mitglieder eines niederländischen Leichtathletikvereins

Das ist schon ein deutlicher Unterschied, aber leider gelten diese Preise nur für Teilnehmer mit Adresse und Bankverbindung in den Niederlanden. Wer jetzt einen Freund, Bekannten oder Geschäftspartner im Land der Oranjes hat, ist natürlich fein raus und kann über ihn gutes Geld sparen. Dies gilt insbesondere für die beiden kürzeren Distanzen, wenngleich man berücksichtigen muss, dass dort für die niederländischen Läufer das T-Shirt (VK-Preis 19,- EUR) nicht im Preis enthalten ist.

Alle diejenigen, die nicht über Verbindungen in die Niederlande verfügen, können aber trotzdem sparen, denn in Amsterdam kann man noch vor Ort nachmelden und zwar zu folgenden Konditionen:

Marathon: 50,- EUR     incl. Leihgebür für den Chip
(Eigener Chip nicht möglich)
Halbmarathon: 22,- EUR
10 km: 12,- EUR

Bei diesen Preisen ist das T-Shirt zwar nicht im Preis enthalten, aber für viele Läufer, die schon heute nicht mehr wissen, wohin mit ihren ganzen Event-Shirts, dürfte das wohl kein Problem sein.

Einen Haken hat die Sache aber doch, denn die Einteilung in einen der vorderen Startblocks ist nur bei Voranmeldung möglich, Nachmelder kommen ganz nach hinten. Wer also eine schnelle Zeit laufen will, der wird nicht darum herum kommen, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen.

Amsterdam ist nicht nur aus sportlicher Sicht interessant, auch die Stadt selbst ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Mit dem Auto braucht man von der deutschen Grenze gerade einmal zwei Stunden bis Amsterdam und von Köln aus gibt es eine ICE-Verbindung in die niederländische Hauptstadt.

Mehr Infos zum Lauf, der in diesem Jahr am 15.Oktober stattfindet, gibt es unter www.ingamsterdammarathon.nl