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| Haile Gebrselassie läuft Weltrekord
Bei seinem zweiten Weltrekordversuch in Berlin war Haile Gebrselassie
erfolgreich. Mit 2:04:26 Stunden verbesserte er die Zeit des Kenianers Paul
Tergat um knapp eine halbe Minute.
Hailes Zieleinlauf zum Download als Wallpaper
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Haile Gebrselassie hat seine Ankündigung wahr gemacht und beim
Berlin-Marathon einen neuen Weltrekord aufgestellt. Mit 2:04:26 Stunden
verbesserte der 34-jährige den bisherigen Rekord des Kenianers Paul
Tergat, den dieser vor vier Jahren ebenfalls in Berlin aufgestellt hatte
um knapp eine halbe Minute. Hinter seinen Tempomachern lief Gebrselassie
die erste Hälfte in 62:29 Minuten, bis km 30 hatte er noch die
Unterstützung seiner Mitläufer, unter ihnen auch der diesjährige
Hamburg-Sieger Rodgers Rop. Doch auch nachdem seine Hasen alle ausgestiegen
waren, kam es bei Gebrselassie im Gegensatz zum letzten Jahr nicht zu einem
Tempoeinbruch.
| Die Zwischenzeiten von Haile Gebrselassie |
5 |
10 |
15 |
20 |
HM |
25 |
30 |
35 |
40 |
Ziel |
| 0:14:44 |
0:29:27 |
0:44:16 |
0:59:10 |
1:02:29 |
1:14:05 |
1:28:56 |
1:43:38 |
1:58:08 |
2:04:26 |
Mit der Siegerzeit von Haile Gebrselassie ist Berlin der einzige Marathonkurs
weltweit, auf dem Zeiten unter 2:05 Stunden gelaufen wurden, neben dem
Äthiopier schafften das 2003 die Kenianer Paul Tergat und Sammy Korir.
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| Schon kurz nach dem Zieleinlauf gibt Haile Gebrselassie die ersten
Interviews. |
Jetzt hat er sein Ergebnis auch schwarz auf weiß in den
Händen. |
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| Paul Tergat gratuliert per Handy. |
Platz 2: Abel Kirui |
Der Kenianer Abel Kirui, der im letzten Jahr als Pacemaker durchlief und
Neunter wurde, schaffte als Zweiter mit der persönlichen Bestzeit
von 2:06:51 Stunden ebenfalls noch eine Weltklassezeit, auf Platz drei kam
mit Salim Kipsang (2:07:29 h) ein weiterer Kenianer. Philip Manyim, der als
Sieger des Jahres 2005 zu den größten Konkurrenten für Haile
Gebrselassie gezählt wurde, blieb mit 2:08:01 Stunden nur 20 Sekunden
über seiner Bestzeit und kam damit auf den vierten Platz.
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| Platz 3: Salim Kipsang |
Platz 6: Lee Troop |
Bester Nicht-Afrikaner war der Australier Lee Troop mit 2:10:31 Stunden auf
Platz sechs. Einen Platz dahinter überquerte der Pole Arkasiusz Sowa
(2:12:00 h) schnellster Europäer die Ziellinie. Mit einer persönlichen
Bestzeit von 2:19:06 Stunden lief Falk Cierpinski (SG Spergau) als erster
Deutscher auf Platz 23. Den Familienrekord seines Vaters Waldemar, der 1976
und 1980 Olympiasieger war, konnte er jedoch nicht unterbieten. Alexander
Lubina (TV Wattenscheid), der auf der ersten Hälfte von seinem
Vereinskameraden Jan Fitschen als Tempomacher begleitet wurde, gab das Rennen
vorzeitig auf.
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| Bester Europäer auf Platz 7: Arkadiusz Sowa aus
Polen |
Schnellster Deutscher: Falk Cierpinski mit persönlicher
Bestzeit auf Platz 23 |
Bei den Frauen konnte die Äthiopierin Gete Wami ihren Vorjahressieg
in 2:23:17 Stunden wiederholen. Sie wird in fünf Wochen in New York
schon wieder an den Start gehen, um die WMM-Wertung zu gewinnen.
| Die Zwischenzeiten von Gete Wami |
5 |
10 |
15 |
20 |
HM |
25 |
30 |
35 |
40 |
Ziel |
| 0:16:33 |
0:33:21 |
0:49:58 |
1:06:41 |
1:10:25 |
1:23:35 |
1:40:45 |
1:58:01 |
2:15:38 |
2:23:17 |
Dahinter gelang Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) ein grandioses
Marathondebüt. Mit 2:24:51 lief sie die drittschnellste jemals von einer
Deutschen gelaufene Zeit. Nur Uta Pippig (2:21:45 h) und Katrin
Dörre-Heinig (2:24:35 h) waren noch schneller als die gebürtige
Kasachin.
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Während der Sieg von Gete Wami nicht überraschend kam,
hatte wohl kaum einer mit so einer schnellen Zeit von Irina Mikitenko gerechnet.
Mit 2:24:51 Stunden schaffte sie locker die Olympiaqualifikation. |
Dritte wurde Helena Kiprop (KEN) in 2:26:27 Stunden, die als Mitfavoritin
gehandelte Japanerin Naoko Sakamoto wurde mit 2:28:33 Stunden Fünfte.
Mit persönlicher Bestzeit (2:36:21 h) lief die Österreicherin Eva-Maria
Gradwohl auf Platz 10. Auch bei den Frauen mussten einige prominente Athletinnen
das Rennen vorzeitig beenden. Sonia O' Sullivan, Fernanda Ribeiro und Sonja
Oberem erreichten das Ziel nicht.
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| Siegerin: Gete Wami |
Platz 3: Helena Kirop |
Die Sieger bekamen zusätzlich zu ihrem Antrittsgeld 50.000 Euro
Siegprämie, die Zehntplatzierten erhielten noch 2.000 Euro. Zu seiner
Siegprämie sicherte sich Haile Gebrselassie noch den Weltrekordbonus
von 50.000 Euro und 30.000 Euro Prämie für eine Zeit
unter 2:06:30 Stunden. Gete Wami bekam 7.500 Euro zusätzlich für
eine Zeit unter 2:25:30 Stunden.
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Irina Mikitenko lief die schnellste Zeit, die je eine deutsche
Läuferin in Berlin gelaufen ist. Gete Wami war als Siegerin noch gut
eineinhalb Minuten schneller. |
Bilder vom Rennen: KM 11 -
Ziel -
Rahmenprogramm
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| Die Energie für die 42,195 km durch Berlin: Hammer Gel,
hier
online erhältlich |
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