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Pacemaker gewinnt am Rhein
Eigentlich war David Langat (2. v.l.) nur als Tempomacher vorgesehen. Als
er sich unterwegs gut fühlte, lief er durch und gewann vor Top-Favorit
Wilfred Kigen (Mitte). |
David Langat hat in 2:10:46 Stunden die siebte Auflage des METRO Group Marathon
Düsseldorf gewonnen. Der Kenianer besiegte seinen favorisierten Landsmann
Wilfred Kigen (2:11:30). Mit einer Steigerung auf 2:13:09 Stunden belegte
André Pollmächer (LAC Chemnitz) den dritten Platz. Auch Martin
Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) schaffte auf Rang sechs in 2:13:42
eine persönliche Bestzeit
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| Sieger: David Langat |
Platz 2: Wilfred Kigen |
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| Platz 3 mit neuer Bestzeit: André Pollmächer |
Platz 4: Edwin Kibowen |
Der 29-jährige David Langat war ursprünglich nur als Tempomacher
verpflichtet worden, hatte aber angekündigt, dass er durchlaufen wollte.
Ich habe mich am Abend vor dem Rennen endgültig entschlossen,
nicht auszusteigen, da ich gut in Form war und die Wettervorhersage günstig
war, erklärte David Langat, der in Düsseldorf eine Prämie
von 10.000 Euro verdiente. Der Kenianer, der erstmals einen großen
Marathon gewann, jedoch in Paris 2006 als Fünfter bereits 2:08:58 Stunden
gelaufen war, verwies den favorisierten Wilfred Kigen (Kenia/2:11:30) auf
Rang zwei. Kigen erlitt bei Kilometer 36 eine leichte Verletzung der
Wadenmuskulatur und konnte das Tempo nicht mehr halten. Dadurch geriet auch
der avisierte Streckenrekord von 2:09:47 Stunden außer Reichweite.
Bei der Halbmarathonmarke hatten die Kenianer mit einer Durchgangszeit von
63:57 Minuten noch sehr gut im Rennen für eine Kursbestzeit gelegen.
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| Platz 6: Martin Beckmann |
Platz 8: Falk Cierpinski |
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| Platz 9: Tobias Sauter |
Platz 10: Uli Steidl |
Einen starken dritten Platz in persönlicher Bestzeit von 2:13:09 Stunden
belegte André Pollmächer (LAC Chemnitz). Der 26-Jährige
erreichte die schnellste Zeit eines deutschen Marathonläufers seit dem
Jahr 2000. Ich habe mich gut gefühlt und noch nicht alle Karten
auf den Tisch gelegt. Ich will mich weiter verbessern. Das große Ziel
ist in diesem Jahr natürlich der WM-Marathon in Berlin, erklärte
André Pollmächer, der in Düsseldorf seinen zweiten Marathon
lief. Eine persönliche Bestzeit erreichte auch Martin Beckmann (LG
Leinfelden-Echterdingen) als Sechster mit 2:13:42. Falk Cierpinski (SG Spergau)
litt im letzten Drittel des Rennens unter muskulären Problemen und wurde
in 2:17:12 Stunden Achter.
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| Siegerin: Susanne Hahn (Foto: Victah Sailer/photorun.net) |
Platz 2: Melanie Schulz |
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| Überraschende Dritte: Sonja Oberem |
Ausstieg bei km 13: Claudia Dreher |
Während Titelverteidigerin Melanie Kraus (Bayer Leverkusen) bereits
kurz nach der 5-km-Marke aufgrund einer Muskelzerrung im Oberschenkel aufgeben
musste, dominierte Susanne Hahn (SV schlau.com Saarbrücken) den Lauf
und gewann mit großem Vorsprung in 2:29:26 vor der Debütantin
Melanie Schulz (LC Erfurt/2:42:47) und Sonja Oberem (Rhein Marathon
Düsseldorf/2:43:49), die ihre leistungssportliche Karriere bereits beendet
hat. Ich hatte mir mehr vorgenommen, aber ab Kilometer 30 wurde es
schwer, sagte die 31-jährige Siegerin, die eine Prämie von
7.000 Euro verdiente. Zum zweiten Mal in ihrer Karriere blieb Susanne Hahn
unter 2:30 Stunden und unterbot die Norm für die Leichtathletik-WM in
Berlin (2:32) deutlich. Dabei hatte sie lange Zeit auf Kurs für eine
Zeit um 2:27 Stunden gelegen. Die Halbmarathonmarke hatte sie nach 1:13:24
Stunden erreicht. (RaceNewsService)
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| Vorjahressiegerin Melanie Kraus verletzte sich beim Dehnen und
stieg bei km 8 aus. |
Frank Hahn (re.), Trainer und Ehemann der Siegerin mit Race Director
Jan Winschermann. |
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| Die Energie für die 42,195 km durch Düsseldorf: Hammer
Gel,
hier
online erhältlich |
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