Frankfurt Marathon 2007

Hattrick für Kigen

Wilfred Kigen (in Orange) auf dem Weg zu seinem dritten Sieg in Frankfurt. Mit 2:07:58 Stunden lief er einen neuen Streckenrekord.

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Der Kenianer Wilfred Kigen hat zum dritten Mal in Folge den Frankfurt Marathon gewonnen. Mit 2:07:58 Stunden verbesserte er dabei seinen eigenen Streckenrekord um 31 Sekunden. Die Entscheidung fiel erst kurz vor Schluss, als er sich mit dem stärkeren Finish vor seinem Landsmann Hosea Rotich behaupten konnte, der mit 2:08:11 Stunden ebenfalls noch unter der alten Streckenbestmarke blieb. Dritter wurde Sammy Kurgat in 2:08:38 Stunden.

Sieger: Wilfrad Kigen Platz 2: Hosea Rotich
Peter Kiprotich (4.), noch vor dem Dritten Sammy Kurgat  Platz 5: Albert Matebor

Mit seiner Zeit von 2:30:00 Stunden hat Dieter Baumann beim Frankfurt-Marathon 30.000 Euro erlaufen. Für jede Minute, die der 5000-Meter-Olympiasieger von 1992 unter 3:00:00 Stunden blieb, spendeten Sponsoren 1.000 Euro. Aufgestockt wurde dieser Betrag noch mit den Erlösen aus dem T-Shirt-Verkauf und den Einnahmen aus dem Online-Wettspiel. Das Geld kommt zur Hälfte dem Läufernachwuchs in Hessen und Württemberg zugute, der Rest wird für die Sanierung des städtischen Tübinger Stadions verwendet.

Bester Europäer auf Platz 10: Grigory Andreev Platz 16: Ex-Hindernis-Weltmeister Wilson Boit Kipketer
Schnellster Deutscher: Daniel Pickl  Platz 37: Dieter Baumann

Ein verspätetes Geburtstagsgeschenk machte sich Melanie Kraus (TSV Bayer Leverkusen), die vier Tage nach ihrem 33. Geburtstag überraschend die Frauenwertung gewann. Nachdem sie nach der ersten Hälfte der Distanz mit einem Rückstand von über einer Minute auf die russische Favoritin Svetlana Zakharova nur auf dem siebten Platz lag, schob sie sich mit einer schnelleren zweiten Rennhälfte Platz um Platz nach vorne. Zwei Kilometer vor dem Ziel übernahm Melanie Kraus erstmals die Führung und lief schließlich als erste Frau über die Ziellinie in der Frankfurter Festhalle, begeistert gefeiert von Tausenden Zuschauern. Mit 2:28:56 Stunden blieb sie deutlich unter der Qualifikationszeit für die olympischen Spiele in Peking und nur rund eine Minute über ihrer eigenen persönlichen Bestleistung. Dabei galt ihr Start in Frankfurt unter Experten durchaus als Risiko, denn für Melanie Kraus war es bereits der dritte Marathon in diesem Jahr. Erst im September war sie bei den Weltmeisterschaften im japanischen Osaka als beste deutsche Läuferin auf Platz 20 ins Ziel gekommen, zuvor hatte sie im Mai beim Düsseldorf Marathon den zweiten Platz belegt.

Umringt von Begleitfahrzeugen: Siegerin Melanie Kraus Platz 2: Svetlana Zakharova
Dritte: Kirsten Melkevik Otterbu hinter Trond Idland Platz 4: Jemina Jelagat

Svetlana Zakharova wurde in 2:29:12 Stunden Zweite vor der zum Schluss stark aufkommenden Norwegerin Kirsten Melkevik Otterbu, die zeitgleich auf den dritten Platz kam. Trotz einer Zerrung in der Wade lief Luminita Zaituc (LG Braunschweig) das Rennen auf Platz fünf zu Ende und erfüllte mit 2:30:09 Stunden die DLV-Norm für Peking. Glücklich über ein gelungenes Comeback nach ihrer Fußverletzung war Marathon-Europameisterin Ulrike Maisch, die mit 2:32:41 Stunden Sechste wurde.

Platz 5: Luminita Zaituc Platz 6: Ulrike Maisch

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Die Energie für die 42,195 km durch Frankfurt: Hammer Gel, hier online erhältlich