 |
Hattrick für Kigen
Wilfred Kigen (in Orange) auf dem Weg zu seinem dritten Sieg in Frankfurt.
Mit 2:07:58 Stunden lief er einen neuen Streckenrekord.
Weitere Fotos |
Der Kenianer Wilfred Kigen hat zum dritten Mal in Folge den Frankfurt Marathon
gewonnen. Mit 2:07:58 Stunden verbesserte er dabei seinen eigenen Streckenrekord
um 31 Sekunden. Die Entscheidung fiel erst kurz vor Schluss, als er sich
mit dem stärkeren Finish vor seinem Landsmann Hosea Rotich behaupten
konnte, der mit 2:08:11 Stunden ebenfalls noch unter der alten Streckenbestmarke
blieb. Dritter wurde Sammy Kurgat in 2:08:38 Stunden.
 |
 |
| Sieger: Wilfrad Kigen |
Platz 2: Hosea Rotich |
 |
 |
| Peter Kiprotich (4.), noch vor dem Dritten Sammy
Kurgat |
Platz 5: Albert Matebor |
Mit seiner Zeit von 2:30:00 Stunden hat Dieter Baumann beim Frankfurt-Marathon
30.000 Euro erlaufen. Für jede Minute, die der 5000-Meter-Olympiasieger
von 1992 unter 3:00:00 Stunden blieb, spendeten Sponsoren 1.000 Euro. Aufgestockt
wurde dieser Betrag noch mit den Erlösen aus dem T-Shirt-Verkauf und
den Einnahmen aus dem Online-Wettspiel. Das Geld kommt zur Hälfte dem
Läufernachwuchs in Hessen und Württemberg zugute, der Rest wird
für die Sanierung des städtischen Tübinger Stadions verwendet.
 |
 |
| Bester Europäer auf Platz 10: Grigory Andreev |
Platz 16: Ex-Hindernis-Weltmeister Wilson Boit Kipketer |
 |
 |
| Schnellster Deutscher: Daniel Pickl |
Platz 37: Dieter Baumann |
Ein verspätetes Geburtstagsgeschenk machte sich Melanie Kraus (TSV Bayer
Leverkusen), die vier Tage nach ihrem 33. Geburtstag überraschend die
Frauenwertung gewann. Nachdem sie nach der ersten Hälfte der Distanz
mit einem Rückstand von über einer Minute auf die russische Favoritin
Svetlana Zakharova nur auf dem siebten Platz lag, schob sie sich mit einer
schnelleren zweiten Rennhälfte Platz um Platz nach vorne. Zwei Kilometer
vor dem Ziel übernahm Melanie Kraus erstmals die Führung und lief
schließlich als erste Frau über die Ziellinie in der Frankfurter
Festhalle, begeistert gefeiert von Tausenden Zuschauern. Mit 2:28:56 Stunden
blieb sie deutlich unter der Qualifikationszeit für die olympischen
Spiele in Peking und nur rund eine Minute über ihrer eigenen
persönlichen Bestleistung. Dabei galt ihr Start in Frankfurt unter Experten
durchaus als Risiko, denn für Melanie Kraus war es bereits der dritte
Marathon in diesem Jahr. Erst im September war sie bei den Weltmeisterschaften
im japanischen Osaka als beste deutsche Läuferin auf Platz 20 ins Ziel
gekommen, zuvor hatte sie im Mai beim Düsseldorf Marathon den zweiten
Platz belegt.
 |
 |
| Umringt von Begleitfahrzeugen: Siegerin Melanie Kraus |
Platz 2: Svetlana Zakharova |
 |
 |
| Dritte: Kirsten Melkevik Otterbu hinter Trond Idland |
Platz 4: Jemina Jelagat |
Svetlana Zakharova wurde in 2:29:12 Stunden Zweite vor der zum Schluss stark
aufkommenden Norwegerin Kirsten Melkevik Otterbu, die zeitgleich auf den
dritten Platz kam. Trotz einer Zerrung in der Wade lief Luminita Zaituc (LG
Braunschweig) das Rennen auf Platz fünf zu Ende und erfüllte mit
2:30:09 Stunden die DLV-Norm für Peking. Glücklich über ein
gelungenes Comeback nach ihrer Fußverletzung war Marathon-Europameisterin
Ulrike Maisch, die mit 2:32:41 Stunden Sechste wurde.
 |
 |
| Platz 5: Luminita Zaituc |
Platz 6: Ulrike Maisch |
Weitere Fotos vom Rennen
_____________________________________________________________________
| Die Energie für die 42,195 km durch Frankfurt: Hammer
Gel,
hier
online erhältlich |
| |
|
|
|