Begonnen hatte die sportliche Karriere von Carsten Eich 1981 als
Mittelstreckenläufer bei der SG Dynamo Leipzig. 1984 wurde er zum SC
DHfK Leipzig delegiert, wo er beim späteren gesamtdeutschen
Marathon-Bundestrainer Wolfgang Heinig trainierte. 1992 wechselte er zum
Leipziger Lokalrivalen SC Motor Gohlis Nord (MoGoNo), kehrte aber schon
im folgenden Jahr wieder zum SC DHfK Leipzig zurück. 1997 verließ
er seine Heimatstadt und startete für LAC Quelle Fürth, 2002 stand
ein weiterer Vereinswechsel zur LG Braunschweig an. Seit 2005 ist Eich für
den Rhein-Marathon Düsseldorf aktiv. Trainert wird er seit 1995 von
Axel Krippschock.
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| Mit dem Düsseldorfer Racedirector Jan Winschermann |
Als Pacemaker in Frankfurt 2005 |
1993 war das beste Jahr von Carsten Eich. Beim Berliner Halbmarathon stellte
er mit 1:00:34 Stunden einen neuen Europarekord auf, in Paderborn lief er
beim Osterlauf mit 27:47 Minuten einen deutschen Rekord und beim beim
Hamburg-Marathon wurde er Dritter. Seinen einzigen internationalen Titel
gewann er schon 1988 als Junioren-Europameister über 5.000 Meter. 1990
wurde er DDR-Meister über 5.000 und 10.000 Meter, zwei Jahre später
wurde er über 10.000 Meter deutscher Meister und startete über
diese Distanz auch bei den olympischen Spielen in Barcelona. 1997 lief er
bei der European Challenge in Barakaldo mit 27:41,94 Minuten seine Bestzeit
über 10.000 Meter und erreichte bei der Weltmeisterschaft
1997 in Athen das Finale.
Wesentlich stärker als auf der Bahn war Eich jedoch auf der Straße
und hier vor allem im Halbmarathon. Zwischen 1997 und 2006 wurde er hier
achtmal deutscher Meister, 1994 war er bester Europäer bei der
Halbmarathon-WM.
Seinen schnellsten Marathon lief Carsten Eich 1999 als er in Hamburg mit
2:10:22 Stunden deutscher Meister wurde, bei den olympischen Spielen 2000
in Sydney konnte er sich aber nicht in Szene setzen. Drei Marathonläufe
konnte Carsten Eich gewinnen: 1998 den Köln-Marathon, 2002 in seiner
Heimatstadt Leipzig, sowie 2004 den Düsseldorf-Marathon.
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| Mit der Startnummer 10 beim Neusser Sommernachtslauf
2007 |
Mit seinem Wechsel zum Ausrichterverein des Düsseldorfer Marathon sollte
er zum Aushängeschild dieser Veranstaltung werden, doch 2005 verhinderte
eine Verletztung seinen Start in der Rhein-Metropole, im vergangenen Jahr
setzte ihn eine Herzmuskelentzündung lange außer Gefecht. In diesem
Jahr versuchte er sich in Düsseldorf noch einmal an der WM-Norm , verfehlte
dieses Ziel aber deutlich und erklärte kurz darauf seinen Rücktritt
vom Leistungssport zum Jahresende 2007.
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