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Erst auf den letzten 400 Metern fiel die Entscheidung beim diesjährigen
New York Marathon. Wie schon beim London-Marathon im April waren es Martin
Lel aus Kenia und der Marokkaner Abderrahim Goumri, die den Sieg unter sich
ausmachten und wie in London überquerte Martin Lel als Erster die Ziellinie.
Mit 2:09:04 Stunden hatte der Kenianer, der schon 2003 in New York siegreich
war, 12 Sekunden Vorsprung vor Goumri. Der Südafrikaner Hendrick Ramaala
der unterwegs mit seinen Tempoverschärfungen, dafür gesorgt
hatte, dass die große Spitzengruppe auseinander fiel, konnte am Ende
das Tempo des Führungsduos nicht mitgehen und wurde mit 2:11:25 Stunden
Dritter. Als bester Europäer kam der Italiener Stefano Baldini mit 2:11:58
Stunden auf den vierten Platz, überraschend schaffte mit Ruggero Pertile
(2:13:01 h) ein Landsmann des Olympiasiegers als Sechster den Sprung in die
Top Ten. Vorjahressieger Marilson Gomes dos Santos (BRA) lief mit 2:13:47
Stunden auf Rang acht.
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| Kampf um Platz 1: Martin Lel, Abderrahim Goumri |
Platz 3: Hendrik Ramaala |
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| Vierter: Stefano Baldini |
Platz 7: Stephen Kiogora |
Erstmals wurde in diesem Jahr auf den Einsatz von Pacemakern verzichtet.
Offiziell mit der Begründung, das Rennen spannender zu machen.
Tatsächlich dürften die Organisatoren damit vor allem eine Menge
Geld gespart haben, denn gute Pacemaker sind nicht für kleines Geld
zu haben. So sorgte beim Weltrekord von Haile Gebrselassie in Berlin mit
Hamburg-Sieger Rodgers Rop ein Läufer bis km 30 für das Tempo,
der mit einer Bestzeit von unter 2:08 Stunden selbst zur Weltklasse zählt.
Aber nur mit Pacemakern dieser Klasse ist überhaupt möglich, in
solche Rekordregionen zu laufen. Allerdings nicht in New York, denn dafür
ist der Kurs mit seinen Brücken einfach zu anspruchsvoll. Ohne Pacemaker
ließen es die vielen Klasseläufer aber unterwegs ziemlich ruhig
angehen, keiner wollte seine Kräfte vorzeitig verschleißen. Mit
dem für den Veranstalter angenehmen Nebeneffekt, dass die Bonusprämien
für schnelle Zeiten auch in der eigenen Geldbörse blieben.
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| Platz 8: Vorjahressieger Marilson Gomes dos Santos |
Platz 12: Rodgers Rop |
Ein glanzvolles Comeback nach Babypause und Verletzung feierte Weltrekordhalterin
Paula Radcliffe. Die Britin, die seit ihrem WM-Titelgewinn in Helsinki 2005
keinen Marathon mehr gelaufen war, siegte in 2:23:09 Stunden. Auch hier fiel
die Entscheidung erst auf den letzten Metern im Central Park, als Radcliffe
die Äthiopierin Gete Wami, die über die gesamte Renndistanz wie
ein Schatten hinter ihr gelaufen war, endgültig abschütteln konnte.
Mit 23 Sekunden Rückstand sicherte sich Wami, die ihren zweiten Marathon
innerhalb von nur 35 Tagen bestritt, Platz 2 und damit gleichzeitig die 500.000
US-Dollar für den Gesamtsieg der World Marathon Majors.
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| Paula Radcliffe vor Gete Wami |
Platz 3: Vorjahressiegerin Jelena Prokopcuka |
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| Vierte: Lidiya Gregoryeva |
Platz 5: Catherine Ndereba |
Vorjahressiegerin Jelena Prokopcuka, die auch noch eine Chance auf den
WMM-Jackpot gehabt hätte, wenn sie vor der Äthiopierin in Ziel
gekommen wäre, konnte das Tempo der beiden Führenden nicht mitgehen
und wurde mit 2:26:13 Stunden Dritte. Lidiya Grigorjewa (RUS, 2:28:37 h)
folgte als Vierte noch vor der amtierenden Weltmeisterin Catherine Ndereba
(KEN), die mit 2:29:08 Stunden die Ziellinie überquerte.
Ex-Weltrekordhalterin Tegla Loroupe (KEN), die 1994 und 95 in New York zweimal
siegreich war, kam mit 2:41:58 Stunden auf Platz 8.
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| Platz 6: Elva Dryer |
Tegla Loroupe (8.), Melisa Christian (9.) |
Weitere Fotos vom Rennen -
Teil 2
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| Die Energie für die 42,195 km durch New York: Hammer Gel,
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