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Laufschuhtest |
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Nike Air Max 360
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Am 21. Januar 2006 feiert mit dem neuen Nike Air Max 360 ein
revolutionärer Laufschuh seine Premiere.
Es ist der erste Laufschuh, der ohne konventionelles Dämpfungsmaterial
in der Zwischensohle auskommt. Statt dessen besteht die Sohle aus einem komplett
durchsichtigen Air-Element.
Schon jetzt hatte eliterunning.de die
Möglichkeit, diesen Schuh zu testen. |
| Schon seit der Vorstellung des ersten Air Max vor knapp 20
Jahren ist dieser Name verbunden mit innovativen Laufschuhen, die immer ein
Maximum an Dämpfung boten. 1987 war der Air Max der erste Schuh, bei
dem das Air Dämpfungselement von außen sichtbar war. In den Modellen
der folgenden Jahre wurde immer mehr das herkömmliche
Dämpfungsmaterial durch immer größere Air-Kissen ersetzt.
1995 kam das erste Modell, bei dem die Air Dämpfung auch im
Vorfuß-Bereich sichtbar war, zwei Jahre später folgte der 97er
Max mit dem ersten durchgehenden Air-Element über die gesamte
Sohlenlänge. Doch dort war das Air-Kissen noch in die Zwischensohle
eingeschäumt, erst der neue Air Max 360 ist die nun konsequente Vollendung
der Idee, ganz auf geschäumtes Zwischensohlenmaterial zu verzichten. |
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| Frühere Air Max-Modelle waren zwar immer erstklassig in
Sachen Dämpfung, aufgrund der großen Air-Kissen waren sie aber
oft auch instabil. Dieses Problem ist aber inzwischen gelöst, beim Air
Max 360 sorgt ein Rahmen aus härterem Kunststoff (TPU) rund um die
Zwischensohle für Stabilität. Die Außensohle besteht aus
haltbarem Carbongummi. Das Obermaterial ist relativ dünn, was dazu
beiträgt das Gewicht des Schuhes gering zu halten. So wiegt der AIR
Max 360 kaum mehr als ein Air Pegasus. Das helle und samtartige Obermaterial
ist aber sehr schmutzanfällig. |
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| Nun aber die entscheidende Frage: Funktioniert das System in
der Praxis oder ist der Air Max 360 doch nur ein Modeschuh? Klare Antwort:
Dieser Air Max ist ein echter Laufschuh. Im Prinzip merkt man unterwegs
eigentlich gar nicht, welch spektakuläres Gerät man an den
Füßen hat, alles fühlt sich ganz normal an. Das Obermaterial
ist ziemlich fest, und umschließt den Fuß recht kompakt. Auf
Asphalt bietet der Schuh eine sehr angehme Dämpfung, der Fuß rollt
sehr geschmeidig ab. Lediglich wenn man versucht schneller und betont über
den Vorfuß zu laufen, könnte die Rückmeldung von der Straße
allerdings etwas direkter sein. Für gemütliche Dauerläufe
ist er aber bestens geeignet. |
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| Fazit: Von der technischen Seite ist der Air Max 360 als Laufschuh
durchaus zu empfehlen. Allerdings muss es jeder mit sich selbst ausmachen,
ob er bereit ist, für einen Laufschuh (voraussichtlich) 180,- Euro
auszugeben. Der Air Pegasus oder der ebenfalls Anfang 2006 erscheinende Air
Vomero bieten für deutlich weniger Geld ein ähnliches Laufgefühl.
Der echte Sneaker-Freak aber kommt an diesem Schuh, der das Zeug dazu hat,
ein Klassiker und Kult-Objekt zu werden, wohl kaum vorbei. |
Archiv
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