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Laufschuhtest |
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Nike Shox FSM
Im Frühjahr 2001 stellte Nike einen revolutionären Laufschuh vor,
bei dem im Rückfußbereich das übliche Dämpfungsmaterial
durch vier Säulen aus Polyurethan ersetzt war: Den Shox R4. Obwohl dieser
Schuh, der immerhin eine Entwickungszeit von 16 Jahren hinter sich hatte,
seine Funktion als Laufschuh erfüllte, eroberte er sich aufgrund
seiner spektakulären Optik vor allem sein Terrain in den Discotheken,
während er auf den Laufstrecken eher selten anzutreffen war. Auch die
Nachfolgemodelle Shox R4+, Shox D, Shox TL und Shox NZ teilten mit ihm dieses
Schicksal.
Doch nun kommt mit dem Shox FSM ein Modell, das den echten Läufer ansprechen
soll. Schon die Optik macht dies deutlich, abgesehen von den vier Säulen
unter der Ferse kommt der Schuh recht unauffällig daher und wartet mit
einem klassischen Laufschuh-Design ohne effekthaschende Gimmicks auf.
Technisch hat es der Schuh aber in sich, denn hier kommt erstmals das neue
W.A.R.P-System zum Einsatz. Durch die Verwendung von weicherem Material in
einem Bereich unter dem Vorfuß wird der sogenannte "Windlass Effect"
augelöst, bei dem sich vereinfacht gesagt das Fußgewölbe
selbst stabilisiert und so die Überpronationstendenz reduziert.
Außerdem hat der Schuh einen zweiten medialen Härtegrad und eine
überarbeitete Säulenkonstruktion zum Schutz vor
übermäßiger Pronation.
Ein Leichtgewicht ist der Schuh nicht, im Gegenteil, er ist richtig schwer.
Beim Laufen merkt man davon aber glücklicherweise nichts, der Schuh
rollt dynamisch ab und vermittelt auf Asphalt ein flottes Laufgefühl.
Mit seiner Waffelsohle bietet er auch auf unbefestigten Wegen genug Grip.Alles
in allem ein Schuh, der wirklich gelungen ist und dank seiner Konstruktion
auch für Läufer geeignet ist, die mehr Stabilität beim Laufen
benötigen.
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