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Kuriose Laufverletzungen

Normalerweise ist eine Verletzung bei einem Sportler keine vergnügliche Angelegenheit, doch manchmal sorgt das Zustandekommen wenigstens bei Außenstehenden für Heiterkeit und Schadenfreude.

Wie kürzlich im Fall des australischen Gehers Nathan Deakes. Ausgerechnet sein Physiotherapeut sorgte mit einem ungeschickten Massagegriff für eine Blutung am Oberschenkel und bescherte dem Weltrekordhalter über 50 km so eine ungewollte Trainingspause.

Auch Athleten untereinander stellen immer eine latente Gefahr dar. Wie jene beiden amerikanischen Läufer, die sich nach dem Zieleinlauf eines Straßenlaufes beim Abklatschen zum High-Five beide die Schulter auskugelten. Wer aber nun glaubt, so etwas könnte nur in Amerika passieren, der irrt. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1993 freute sich der Deutsche Konrad Dobler dermaßen heftig über seinen sechsten Platz im Marathon, dass er seinem Teamkollegen Kurt Stenzel, der auf Rang 12 ins Ziel kam, bei der Umarmung einen Halswirbel verrenkte. In den anschließenden Fernsehinterviews musste Stenzel immer zuerst den Grund für seine Halskrause erklären.

Dabei hätte ein Jahr zuvor ein häusliches Malheur Dobler fast um die Olympiateilnahme in Barcelona gebracht. In der Garage fiel das Fahrrad seines Sohnes genau gegen sein Knie und sorgte so für eine äußerst schmerzhafte Blessur.

Nicht in der Garage, sondern im Badezimmer fiel schon zweimal eine Vorentscheidung beim Berlin-Marathon. 1997 erwischte es den Kenianer Jackson Kipngok, der sich im Vorfeld des Rennens durchaus in Weltrekordform wähnte. Einige Tage vor dem Rennen rutschte er jedoch in der Dusche aus und zog sich dabei einige Prellungen zu. Er konnte zwar an den Start gehen, mit der Entscheidung um den Sieg hatte er, von Schmerzen gehandicapt, jedoch nichts zu tun. Noch schlimmer erwischte es im vergangenen Jahr die Japanerin Mizuki Noguchi, die ebenfalls im Badezimmer ausrutschte, sie musste ihre Teilnahme absagen.

Aber selbst bei absolut ungefährlich scheinenden Tätigkeiten ist man vor Verletzungen nicht sicher. Das musste der amerikanische Marathonläufer Ed Eyestone schmerzhaft am eigenen Leibe erfahren. Als er sich zum Gitarre spielen hinsetzte und dabei die Beine übereinander schlug, zog er sich eine Muskelzerrung im Oberschenkel zu.

Achtung: Ist euch auch schon einmal so etwas kurioses passiert? Dann mailt eure Erlebnisse an info@eliterunning.de, die besten Storys werden hier veröffentlicht.

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